Zahnbehandlungen und Chiropraktik / Osteopathie für Pferde



Indikationen für eine Zahnbehandlung beim Pferd können sein:


Rittigkeitsprobleme des Pferdes, wie z.B.:

  • kopfschlagen, verwerfen oder nicht durchs Genick gehen
  • sich gegen das Gebiss wehren
  • durchgehen, steigen oder ständig mit dem Schweif schlagen
  • wehrt sich gegen Reiterhilfen und läuft mit weit erhobenen Kopf
  • streckt Kopf und Hals weit vor und zieht die Nüstern fast durch den Sand
  • lässt sich nur noch auf einer Hand gut stellen
  • macht Schwierigkeiten beim Auftrensen

Anzeichen für Probleme im Maulbereich können z.B. sein:

  • stumpfes Fell, Gewichtsabnahme, häufige Koliken und Schlundverstopfungen
  • kaut Wickel, frisst lieber Heu als Kraftfutter und verliert es aus dem Maul
  • riecht aus dem Maul oder hat einseitigen gelben Nasenausfluss
  • wetzt die Zähne
  • die Backen sind berührungsempfindlich
  • scharfe Haken und Kanten, Wellen und Treppen der Backenzähne
  • überzählige, lose oder kariöse Zähne
  • Wolfszähne
  • persistierende Milchzahnkappen, Bumps
  • eingeschränkte Kaubewegungen u.v.m.
Jörg Kampf
Tierheilpraktiker
Pferde und Kleintiere
Akupunktur Chiropraktik Homöopathie
Kurstraße 18
32689 Kalletal
Tel.: 01 71 / 7 80 32 65
Fax: 0 52 64 / 65 62 27

Termine nach Vereinbarung
Werkzeuge für die Zahnbehandlung


Zielsetzungen der jährlichen Zahnbehandlung beim Pferd sind es, die sich aufgebauten Gebissveränderungen wieder soweit zu optimieren, dass den Pferden zahnbedingte Reit- und Fressprobleme, sowie Schmerzen im Maulbereich und in den Kiefergelenken wieder genommen werden können.
Werden die Zahnspitzen vorsichtig mit speziellen Handraspeln abgetragen, ist das sehr zahnschonend und nicht jedes Pferd benötigt vorab pauschal eine Sedierung.
Um fachgerecht arbeiten zu können und um auch an die schlecht zugänglichen Zahnhaken im hinteren Maulbereich zu gelangen, braucht der Behandler mindestens 9 unterschiedlich stark gekröpfte hochwertige Zahnraspeln.
Können die Backenzähne nach der Behandlung durch zu lang gewordene Schneidezähne nicht ordentlich in Reibung gehen, ist es unerlässlich analog den Horsedentisten aus USA und Kanada die zu lang gewordenen Frontzähne mit einzukürzen.
Nur wenn auch wirklich alle Zahnhaken im Gebiss erkannt und entfernt werden konnten, kann man sicher sein, dass der Unterkiefer beim versammelten Reiten frei vorfallen kann und keine Schmerzen in den Kiefergelenken für das Pferd aufgebaut werden.
Schlecht reitbare Pferde auf Grund von nicht fachmännisch aufbereiteten Zähnen kommen in Deutschland zur Zeit leider noch viel zu häufig vor.

Möchten Sie für Ihr Pferd einen Behandlungstermin oder wünschen Sie an Ihrem Stall einen
Vortrag über Zahngesundheit, setzen Sie sich mit mir bitte telefonisch in Verbindung.


Nächster Termin in der Reitanlage / Klinik:
Am: Uhr:


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Letzte Änderung: 31.01.2007
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